Wenn die Seele
bereit ist,
sind es die Dinge
auch.

Shakespeare

 

 

Schamanismus-Basiskurse 2018

Samstag, 10. März:
10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 11. März:
9.30 bis 17.30 Uhr

Samstag, 10. November:
10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 11. November:
9.30 bis 17.30 Uhr

in Hohenfels

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Schamanismus

 

Schamanismus begeistert mich.

Das erstaunte mich selbst am meisten – damals, zum Zeitpunkt der ersten Begegnung mit einem schamanischen Ritual. Was dann aber folgte, war eine bis dahin nie erlebte tiefe Erfahrung von Einheit und Ganzheit. Sie ließ alle Vorurteile, die auch in mir gut Platz gefunden hatten, zurücktreten.

Hier gab und gibt es etwas zu lernen. Viel zu lernen. Ich begann mich zu informieren.

Mit dem Schamanismus begegnen wir dem ältesten Erbe einer jeden Kultur dieser Erde. Manche Spuren reichen 100.000 Jahre zurück. Jedes Volk hatte seine Schamanen. Schon im Kindesalter wurden die zukünftigen Schamanen von der Gemeinschaft erkannt und dementsprechend ausgebildet. Dies geschieht heute nur noch in den indigenen Völkern.
Wenn ein von westlicher Zivilisation geprägter Mensch die schamanische Heilkunde erlernt, ist er demzufolge kein Schamane, sondern ein schamanisch Praktizierender.

Der amerikanische Anthropologieprofessor Michael Harner hat den Schamanismus seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts erfahren und erforscht. Harner und später auch die Psychologin Sandra Ingerman fanden bei ihrer Forschungsarbeit immer wieder sich gleichende schamanische Techniken egal, in welcher Kultur sie ausgeübt wurden. Eben diese weltweit gleichen Methoden wurden von beiden Forschern als Core- also Kern-Schamanismus bezeichnet. Diese Kerntechniken erwiesen sich als übertragbar in unsere westliche Welt des Denkens und des modernen Lebens. Es bedurfte also keiner Kopien indigener Techniken, um auch in unserer Kultur schamanisch arbeiten zu können.

Das Wesen des Schamanismus besteht im Erfahren der unsichtbaren Welt neben der sichtbaren; insofern ist der schamanisch Praktizierende Brückenbauer zwischen dieser alltäglichen und der nicht alltäglichen Wirklichkeit, wie Harner sie nennt.

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